Wilder Müll im Wald – Marty trifft Egon

Wilder Müll im Wald – Marty trifft Egon

Warum ist Müll im Wald so gefährlich für die Tiere?

 

Darüber unterhält sich Marty, die  kleine Maus heute mit Egon Eichhorn.

In seinen Interviews mit anderen Buchcharakteren spricht Marty kindgerecht über die unterschiedlichsten Dinge. Heute trifft er Egon aus dem Buch “Egon Eichhorn und der wilde Müll im Wald” und plaudert mit ihm über vergessene Nüsse, Winterschlaf und was der Müll von uns Menschen mit den Tieren im Wald macht.

Viel Spaß!

Hallo lieber Egon, schön, dass du da bist! Es ist ja ganz schön kalt in deinem Wald, hast du denn noch genügend Vorräte für den Winter?

Hallo Marty, das ist ja eine Überraschung. Ich freue mich, dich kennenzulernen. Ich vergrabe mir immer ein paar Nüsse unter der Erde – leider finde ich aber nicht alle wieder. Deshalb wachsen wegen mir auch ein paar Bäume. 😊

Da bin ich aber beruhigt! Ich hab mir schon Sorgen gemacht und vorsorglich ein Fresspaket für dich gepackt. Das nimmst du nachher mit, ja?

Du bist lieb! Danke, sehr gerne.

Na klar! Dazu sind Freunde ja schließlich da! Wir halten zusammen und helfen einander. Wenn es im Winter so wenig zu essen gibt, muss man ja gut aufeinander achtgeben. Deine Freunde im Wald haben ja ganz unterschiedliche Bedürfnisse im Winter, stimmt’s? Magst du mir ein bisschen mehr darüber erzählen?

Natürlich. Ich dachte ja immer, es halten alle Tiere  – wie ich – Winterruhe. Dabei schlafe ich ab und zu, muss aber eben immer wieder nach draußen, um etwas zu fressen. Nun habe ich gelernt, dass es auch noch Winterstarre und Winterschlaf gibt. Bei der Winterstarre, die Fische bspw. halten, bewegen sich die Tiere wenig und fressen kaum. Beim Winterschlaf, den bspw. Igel halten, fressen die Tiere vorher gaaaanz viel und schlafen dann einfach so lange bis es wärmer wird. Verrückt wie unterschiedlich das ist oder?

Freundschaft

Das ist so interessant und superspannend, zu erfahren, wie die Tiere den Winter verbringen! Wir sind alle so einzigartig und das ist einfach großartig! Ihr Eichhörnchen seid ja Meister im Sammeln und Vorrat halten, wie merkst du dir eigentlich, wo du all die leckeren Sachen versteckt hast?

Ich rieche es. 😊

Haha, echt? Das ist ja echt praktisch! Leider hast du aber beim Vorräte sammeln nicht nur Essbares im Wald gefunden, wie ich gehört habe. Was ist denn da passiert?

Ich dachte, es wäre etwas Essbares oder etwas, womit ich mir meinen Kobel warmhalten kann. Aber ein braunes Etwas (Anmerkung: Glasflasche) ist kaputt gegangen, ein durchsichtiges Etwas (Anmerkung: Plastiktüte) ist weggeflogen und alles war irgendwie nicht so nützlich. Meine liebe Freundin Wilma Waschbär hatte sich in einem grünen Netz verheddert. Wäre ich nicht da gewesen, um ihr zu helfen – ich will gar nicht wissen, was passiert wäre.

Oh nein! Das ist wirklich schlimm! Gut, dass du Wilma helfen konntest. Warum machen die Menschen das nur?

Das habe ich auch nicht so Recht verstanden, wo doch die Menschen uns den Müll gegeben haben, weil sie dachten, wir brauchen ihn vielleicht?

Müll im Wald

Und dabei vergessen sie, wie gefährlich das für uns Tiere ist. Aber zum Glück gibt es ja auch nette Zweibeiner! Ihr hattet da auch ein schönes Erlebnis, oder?

Ja! Ein Vater mit seinen Kindern hat gemerkt, dass wir das, was sie im Wald gesammelt haben, viel besser gebrauchen können als sie. Und er hat den Müll dann sogar wieder mitgenommen und nicht bei uns liegen lassen – wie so viele anderen Zweibeiner.

Von diesen Menschen sollte es viel mehr geben! Und jeder sollte seinen Müll wieder mit nach Hause nehmen, anstatt ihn einfach in unsere wunderschöne Natur zu werfen. Das ist schließlich keine Müllhalde! Und die meisten Erwachsenen können sich an den Kindern ein Beispiel nehmen, die da so viel achtsamer sind.

Total! Das, was die Menschen nicht brauchen, brauchen wir Tiere auch nicht.

Da sind wir wirklich einer Meinung! Gibt es noch etwas, dass du den Kindern mit auf den Weg geben möchtest?

Es ist toll, wenn ihr euren Müll richtig entsorgt! Gerne könnt ihr aber auch andere Menschen darauf aufmerksam machen, dass sie es auch tun sollen. Das würde mir und meinen Freunden sehr helfen.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Hab vielen Dank, dass du zu mir gekommen bist und mit mir geplaudert hast, es hat riesigen Spaß gemacht! Lass uns doch zusammen zurück zu deinem Kobel gehen und unterwegs schauen, ob deine Freunde noch genug zu essen haben!

Seid ihr neugierig auf Egon und seine Freunde geworden? Hier könnt ihr das Buch „Egon Eichhorn und der wilde Müll im Wald“ bestellen.
Kinderbuchvorstellung

Über Alina Gries, die Autorin von Egon

 Alina Gries (*1992): in Viersen geboren, in Jüchen aufgewachsen, lebt nun seit fünf Jahren in ihrer Wahlheimat Düsseldorf. Nach ihrem Germanistik-Studium machte sie sich als Redakteurin das Schreiben zum Beruf. Weil es schon als Kind immer ihr Traum war, einmal ein Buch zu veröffentlichen, hat sie 2021 ihren Traum wahr werden lassen. Mit ihrem Kinderbuch-Debüt “Egon Eichhorn” will sie vor allem kindgerecht Umweltthemen vermitteln. Eine Herzensangelegenheit, die sie auch privat leidenschaftlich verfolgt.

Unter www.egoneichhorn.de und bei Instagram unter @egon.eichhorn nimmt Alina Gries ihre Leser:innen mit auf die Reise einer Buchveröffentlichung und um Thematiken rund um die Umwelt.

Über Marty, die kleine Maus und die Autorin Jana Buchmann

Marty, die kleine Maus ist der Held einer Buchreihe für neugierige Kinder und kleine Entdecker.

In Marty’s Interviews mit anderen Buchcharakteren können kleine Leser zusammen mit ihm in die wunderbare Welt der Bücher eintauchen.

Jana Buchmann ist Kinderbuchautorin, Naturliebhaberin und Mama von drei kleinen Entdeckerinnen. Sie liebt Waldwanderungen, Pfützenspringen und sieht das Leben als ein großes Abenteuer. Jana ist überzeugt, dass Kinder es lieben, auf lustige und interaktive Weise zu lernen. Ihre Bücher spiegeln diese Überzeugung wider.

Mehr über Marty, seine Bücher und die Autorin Jana Buchmann gibt es hier.

     © Mathis Wienand

Freundschaft & Abenteuer: Marty trifft Theo

Freundschaft & Abenteuer: Marty trifft Theo

Freundschaft ist etwas ganz Besonderes…

 

… darüber sind sich Marty, die  kleine Maus und Theo, der Haselnussbaum einig.

In seinen Interviews mit anderen Buchcharakteren spricht Marty kindgerecht über die unterschiedlichsten Dinge. Heute trifft er Theo aus dem Buch “Die Abenteuer eines kleinen Baumes – Theo entdeckt die Freundschaft” und plaudert mit ihm über Abenteuer, Fernweh und was man Unglaubliches schaffen kann, wenn man nur zusammenhält..

Viel Spaß!

Hallo Theo, schön, dass du da bist! Als ich gelesen habe, dass du mein nächster Gesprächspartner bist, habe ich mich sehr gefreut! Wann hat man schließlich schon mal die Gelegenheit, einen Baum zu interviewen?! Erzähl doch mal ein bisschen über dich! Wo kommst du her?

Marty! Dich wollte ich ja auch schon lange mal treffen. Unsere gemeinsamen Freunde, die Vögel, haben mir ja schon von dir erzählt – du bist ja auch so ein Abenteurer wie ich! Ich lebe am Meer, an einem goldgelbglitzernden Sandstrand – kannst du dir vorstellen, wie wunderbar warm der ist, wenn die Sonne auf ihn scheint? Und er kitzelt mich immer total unter meinen Wurzeln.

Oh, das klingt so toll! Der Strand ist ein ganz besonderer Ort zum Leben. Und doch wolltest du eines Tages mehr erleben. Wie kam das?

Ja, das stimmt – weißt du, ich hab schon immer so großes Fernweh gehabt. Ich mag den Strand und das Meer echt so gerne, und ich bin ja auch wirklich gerne bei meiner Familie. Aber ich habe zum Beispiel noch nie die Berge gesehen – und die Geräusche und Gerüche weit weg von daheim, die wollte ich schon immer mal erkunden.

Ja, das kann ich nachvollziehen! Unsere Welt ist so schön und es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Perfekt für kleine Abenteurer.

Aber Moment mal! Bäume sind ja normalerweise tief verwurzelt. Wie hast du es denn geschafft, überhaupt loszukommen?

(lacht) Ha! Da kommst du nie drauf! Ich hab’s ja echt schon so lange versucht, meine Wurzeln aus der Erde zu ziehen, aber allein habe ich das nicht geschafft. Dann hab ich dann mal die Vögel gefragt, ob sie mir vielleicht helfen können – und stell dir vor, als es dann mal richtig schön windig war, da hat’s geklappt! PLUPP bin ich auf einmal über der Erde geschwebt!

Ein ganz schön cleverer Plan! Wie ging’s dann weiter?

Also ich bin ja echt ganz schön schwer – gut, dass der Wind den Vögeln geholfen hat. Wir sind dann irgendwann auf eine Wiese gekommen, da hat es so unglaublich toll geduftet. Überall waren Blumen und es hat gesummt und gebrummt. Und da habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Geräusch gehört, das kannte ich davor überhaupt nicht: Kinderlachen! Bei uns ans Meer, da verirrt sich ja sonst kein Mensch hin! Also bin ich schnell hin, um mal zu schauen, wie Menschenkinder eigentlich so aussehen.

Oh, da haben die Kinder bestimmt nicht schlecht geguckt, als du auf ihrer Wiese aufgekreuzt bist! Warst du aufgeregt? Haben sie dich gleich in ihren Kreis aufgenommen?

Oh ja, ich war unglaublich aufgeregt! Ich glaube, deshalb habe ich sie auch versehentlich so erschreckt, weil ich es kaum erwarten konnte, „Hallo“ zu sagen. Naja, vielleicht auch, weil ich wohl der erste Baum war, den sie herumstolzieren gesehen haben. Da sind sie erstmal alle weggerannt. Also fast alle. Eines der Kinder war nämlich echt mutig und hat mich angesprochen. Und dann ging’s irgendwie ganz schnell und wir sind alle richtig gute Freunde geworden.

Freundschaft

Ach, das klingt schön! Ich wette, ihr hattet eine Menge Spaß zusammen! Ist das nicht großartig, neue Freunde zu finden und so akzeptiert zu werden, wie man ist?

Stimmt! Finde ich auch. Manchmal braucht es zwar ein bisschen Mut, jemanden anzusprechen der so ganz anders scheint als man selbst, aber man merkt dann eigentlich total schnell, dass man doch ziemlich gleich ist.

Das hast du so schön gesagt, lieber Theo! Freunde sind das Beste, das einem im Leben passieren kann! Für dich kam aber nach einem tollen Sommer wieder die Zeit des Abschieds. Wie bist du nach Hause gekommen? Haben dir wieder die Vögel geholfen?

Das glaubst du nie! Die Zeit ist so schnell vergangen, weil die Kinder und ich zusammen so viel Spaß hatten – ich habe überhaupt nicht gemerkt, dass die Vögel schon weiter Richtung Süden gezogen sind! Da stand ich nun, als der erste Schnee kam, und ich wusste gar nicht, wie ich jetzt eigentlich wieder nach Hause kommen sollte. Den Kindern wurde es langsam auch viel zu kalt draußen und alle wollten eigentlich nur noch ins Warme. Aber zum Glück sind meine neuen Freunde ganz schön gewieft und sie hatten gleich eine Idee, wie sie mir helfen können. Wenn man zusammenhält, kann man nämlich ganz schön Unglaubliches schaffen, weißt du.

Natürlich! Deine neuen Freunde haben dir geholfen, wieder zu deiner Familie zurückzukehren! Da hätte ich aber auch von selbst draufkommen können. Das scheint ja eine ganz besondere Truppe zu sein!

Ja, das sind sie wirklich. Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so tolle Freunde haben würde – obwohl wir auf den ersten Blick ja doch so verschieden sind!

Umso schwerer ist dir wahrscheinlich der Abschied gefallen, oder?

Total. Also einerseits wollte ich ja unbedingt wieder nach Hause, aber andererseits hätte ich es ja auch voll gut gefunden, wenn der Sommer einfach endlos gewesen wäre. Dann hätten wir für immer auf der Wiese spielen können. Aber weißt du was Marty, nur weil wir uns nicht sehen konnten, heißt das ja nicht, dass wir keine Freunde mehr waren. Als der Winter vorbei war, da haben mich alle bei mir Zuhause besucht und…ach warte, das ist ja schon wieder eine andere Geschichte. Die erzähle ich dir das nächste Mal.

Ich bin sehr froh, dass du auf deinem Abenteuer diese tollen Menschenkinder getroffen hast! Möchtest du den Kindern, die das hier lesen, noch etwas sagen? Oder ihren Eltern?

Ich hoffe ja, dass ich noch viel mehr Menschen treffen und Orte sehen kann, vielleicht auch ein paar der Kinder, die das hier lesen? Was meinst du? Oh, das wäre überhaupt mein größter Wunsch, dass viel mehr Menschen uns Bäume richtig ansehen und mal eine dicke Umarmung geben. Vielleicht klappt das ja; wenn man an sich selbst glaubt, mutig und offen ist für Neues, dann kann einfach ganz Unglaubliches passieren.

Das war das beste Schlusswort überhaupt! Danke, dass du dir Zeit für mich genommen hast, mein lieber Freund!

Seid ihr neugierig auf Theo’s Abenteuer geworden? Hier könnt ihr das Buch „Die Abenteuer eines kleinen Baumes: Theo entdeckt die Freundschaft“ bestellen.

Das Buch gibt es auch in englischer Originalausgabe und als Spezialausgabe für Dyslektiker.

Kinderbuchvorstellung

Über Nadja Springer, die Autorin von Theo

Nadja Springer lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern seit 2018 an der Ostküste der USA. Wenn sie nicht gerade vom Ausbau ihrer kleinen Farm fabuliert, ihre Katze unterm Sofa sucht oder an Übersetzungen arbeitet, schreibt Nadja Kinderbücher die mal zum Träumen, zum Nachdenken oder zum Lachen anregen.

Besucht Nadja auf Instagram auf @thepassionatepeanut und taucht ein in ihr verrücktes Leben!

 

Weitere Infos über die Autorin und ihre Bücher findet ihr auf  https://www.thepassionatepeanut.com/.

Über Marty, die kleine Maus und die Autorin Jana Buchmann

Marty, die kleine Maus ist der Held einer Buchreihe für neugierige Kinder und kleine Entdecker.

In Marty’s Interviews mit anderen Buchcharakteren können kleine Leser zusammen mit ihm in die wunderbare Welt der Bücher eintauchen.

Jana Buchmann ist Kinderbuchautorin, Naturliebhaberin und Mama von drei kleinen Entdeckerinnen. Sie liebt Waldwanderungen, Pfützenspringen und sieht das Leben als ein großes Abenteuer. Jana ist überzeugt, dass Kinder es lieben, auf lustige und interaktive Weise zu lernen. Ihre Bücher spiegeln diese Überzeugung wider.

Mehr über Marty, seine Bücher und die Autorin Jana Buchmann gibt es hier.

Kinderbuchvorstellung: Marty trifft die Nepomuks

Kinderbuchvorstellung: Marty trifft die Nepomuks

Kinderbuchvorstellung mal anders…

… das ist die Devise von Marty, der kleinen Maus. In seinen Interviews mit anderen Buchcharakteren spricht er kindgerecht über die unterschiedlichsten Dinge. Heute trifft er die Nepomuks aus dem Buch “Zeitreise mit den Nepomuks – Bei den Rätern” und plaudert mit ihnen über Reisen in die Vergangenheit, Mühle spielen und warum man heutzutage nicht mehr so viele Sterne sehen kann.

Viel Spaß!

Hallo ihr Lieben! Ihr heißt ja alle Nepomuk! Seid ihr verwandt?

Jep. Maria und Nicholas sind Geschwister und Theresia und ich sind Geschwister. Und wir alle sind Cousins. Wir wohnen alle im gleichen Haus und ganz unten wohnt unser Opa Nepomuk.

Oh, das ist so toll! Da habt ihr ja immer jemanden zum Spielen! Wo genau seid ihr zu Hause?

Wir wohnen in Brixen. Das ist eine kleine Stadt in Südtirol. Wenn man in Brixen durch die Gassen geht, begegnet man überall der Geschichte, denn die Stadt ist schon über tausend Jahre alt. Aber schon lange vorher haben hier Menschen gelebt. Die ersten sogar vor zehntausend Jahren, in der Jungsteinzeit!

Theresia, ich finde es so toll, dass wir so viel von dir lernen können! Woher weißt du das alles?

Ich bin ja Chris, der Jüngste der Nepomuks. Meine Schwester Theresia ist eine richtige Leseratte und mein Cousin Nicholas ist der Beste in der Klasse. Ganz viel erzählt uns auch Opa, aber am meisten weiß ich, weil ich mit Theresia, Nicholas und Maria in die Vergangenheit gereist bin. Wir waren schon bei den Rätern, die zur Zeit der Kelten gelebt haben und bei den Römern. Gerade hat Heidi Troi, die unsere Geschichten aufschreibt, aufgeschrieben, was wir zur Zeit der Völkerwanderung erlebt haben – stell dir vor, da begegnen wir dem großen Dietrich von Bern – und danach werden wir ins Mittelalter reisen, denke ich. Ich freu mich schon und hoffe, dass wir viele Ritter sehen.

Das nenne ich mal Wissensdurst! Ihr habt ja mit eurem Besuch bei den Rätern eure erste Zeitreise gemacht. Wie hat es sich angefühlt, eure Heimat in einer anderen Zeit zu sehen?

Das war schön und auch ein bisschen gruselig. Gruselig, weil wir in Gefangenschaft geraten sind und nur Dank Opas Freund Jori wieder freigekommen sind – nur um danach beinahe wieder zu Sklaven zu werden. Aber es war auch schön. Hast du gewusst, wie viele Sterne am Himmel stehen? Theresia hat gemeint, die sind immer da und wir sehen sie bloß nicht, weil in der Stadt so viele Lichter an sind. Aber ich hab zum ersten Mal in meinem Leben so viele Sterne gesehen. Und so viele Blumen. Und Brixen hat gar nicht nach Stadt gerochen, sondern nach Natur. Das war schön.

Das war sicher eine ganz besondere Erfahrung! Hattet ihr ein bisschen Angst davor, so viele tausend Jahre in der Zeit zurückzureisen?

Nö, überhaupt nicht. Also ich nicht. Theresia zickt immer ein bisschen herum, aber das macht sie nur, damit wir vorher ein bisschen was über die Zeit lesen, in die wir reisen. Auch wenn es in der Vergangenheit immer ein bisschen spannend wird, ich habe ja Nicholas und Maria und Theresia. Denen fällt immer etwas ein, wie wir wieder aus spannenden Situationen herauskommen.

Was habt ihr gedacht, als die Räter euch ein bisschen ruppig in Empfang genommen haben?

Okay, das war schon ein bisschen angsteinflößend. Ich hab auch geweint, aber sag’s nicht weiter, ja?

 

Oh, das kann ich so gut verstehen! Aber es ist so toll, dass Jori euch geholfen hat. Nicht jeder kann behaupten, dass er einen Freund in einer anderen Zeit hat! Das klingt ja auch ziemlich verrückt, oder?

Ja, vielleicht. Für mich ist das okay. Ich hab ja auch Freunde am Meer oder auf der Alm, wo wir im Sommer manchmal sind. Dann hab ich halt auch ein paar Freunde in der Vergangenheit: Jori und Duméni, Aurelia und Laurin … Ups, das darf ich ja noch nicht verraten.

Nikolas, du hast ja mit einem Häuptling Mühle um eure Freiheit gespielt. Das war bestimmt ganz schön aufregend, oder? Woher hast du das Selbstvertrauen dazu genommen?

Danke, dass ich auch mal sprechen darf. Unser Chris ist wirklich eine Quasselstrippe, oder? Beim Mühlespiel hatte ich schon wirklich Bammel, aber diese kleine Nervensäge, die bis jetzt durchgeplappert hat, hat mich so bewundernd angesehen überhaupt haben alle drei so sehr an mich geglaubt und mir das auch gezeigt und da … glaubte ich es plötzlich auch. Wenn man zusammenhält und aneinander glaubt, schafft man mehr als man meint.

Das ist eine ganz tolle Sichtweise! Gibt es noch etwas, dass ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtet?

Ja. Ihr habt ja wahrscheinlich keinen Opa, der euch das Geheimnis von Licht und Wasser und damit die Fähigkeit weitergeben kann, in die Vergangenheit zu reisen. Aber ich kann euch sagen, es ist total spannend dort. Daher kann ich euch nur raten, ganz viele Bücher zu lesen. Denn in Büchern könnt ihn in die Vergangenheit und in die Zukunft, in ferne Länder und in die Märchenwelt reisen und an Orte, von denen ihr euch gar nicht einmal vorstellen könnt, dass es sie gibt. Das ist etwas, was euch niemand nehmen kann. Also: Lest! Lest! Lest!

Vielen Dank für diese tollen Schlussworte! Ich bin sehr froh, dass ihr aus der Räterzeit wieder in unsere Zeit zurückgefunden habt und bin schon sehr gespannt auf ein Wiederholungsinterview! Ich habe nämlich gehört, dass ihr den Römern auch einen Besuch abgestattet habt!

Oh ja. Den Römern, den Bajuwaren und … Mehr verraten wir nicht. Wir sagen auch danke für das Interview und wir freuen uns, wenn wir auch in der Zukunft wieder einmal miteinander quatschen können! Und dir, lieber Marty, wünschen wir, dass ganz viele Kinder dich lieben lernen!

Möchtet ihr das Buch “Zeitreise mit den Nepomuks – Bei den Rätern” gern zu euch nach Hause holen? Hier könnt ihr es bestellen.

Kinderbuchvorstellung

Über Heidi Troi, die Autorin der Nepomuks

Heidi Troi war lange Zeit Grundschullehrerin und Theaterpädagogin, dann hat sie ihre Leidenschaft Theater zum alleinigen Beruf gemacht und statt der Zeugnisse und Klassenberichte endlich das geschrieben, worauf sie Lust hatte: Geschichten. Sie schreibt für Erwachsene (Krimis und Liebesgeschichten) und Kinder. Am liebsten für Kinder im Grundschulalter.

Heidi Troi lebt da, wo ihre Geschichten spielen: in Brixen, einer kleinen Stadt in Südtirol, zusammen mit ihrer Familie, zwei Hunden und drei Katzen. Auf ihrer täglichen Hunderunde spaziert sie auf einer alten Römerstraße vorbei an den Schalensteinen, die bis heute ein ungelöstes Rätsel sind, an Mauerresten aus der Räterzeit … Und dabei überlegt sie, welche Geschichten an diesen Orten wohl passiert sind.

Weitere Infos über die Autorin und ihre Bücher findet ihr auf https://www.heiditroikinderbuch.com.

Über Marty, die kleine Maus und die Autorin Jana Buchmann

Marty, die kleine Maus ist der Held einer Buchreihe für neugierige Kinder und kleine Entdecker. Jedes Buch hat ein spezielles Lernthema, das in eine wundervolle Geschichte über Freundschaft eingebettet ist. Seine Abenteuer vermitteln Kindergartenkindern Wissen auf interaktive Weise.

In Marty’s Interviews mit anderen Buchcharakteren können kleine Leser zusammen mit ihm in die wunderbare Welt der Bücher eintauchen.

Jana Buchmann ist Kinderbuchautorin, Naturliebhaberin und Mama von drei kleinen Entdeckerinnen. Sie liebt Waldwanderungen, Pfützenspringen und sieht das Leben als ein großes Abenteuer. Jana ist überzeugt, dass Kinder es lieben, auf lustige und interaktive Weise zu lernen. Ihre Bücher spiegeln diese Überzeugung wider.

Mehr über Marty, seine Bücher und die Autorin Jana Buchmann gibt es hier.

Eine außergewöhnliche Kinderbuchvorstellung: Marty trifft Fridolin

Eine außergewöhnliche Kinderbuchvorstellung: Marty trifft Fridolin

Kinderbuchvorstellung mal anders…

… das ist die Devise von Marty, der kleinen Maus. In seinen Interviews mit anderen Buchcharakteren spricht er kindgerecht über die unterschiedlichsten Dinge. Heute trifft er den Pinguin Fridolin aus dem Buch “Fri-Fra-Fridolin” und plaudert mit ihm über Südafrika, große Tiere und warum ein Lächeln manchmal viel bewirken kann.

Viel Spaß!

Hallo lieber Fridolin! Vielen Dank, dass du dich dazu bereit erklärt hast, mein erster Interviewpartner zu sein! Bist du auch ein bisschen aufgeregt? Dann sind wir nämlich schon zweit!

Hallo lieber Marty. Oh ja, ich bin auch etwas aufgeregt. Das ist nämlich auch mein erstes Interview. Ich finde es toll und freue mich riesig, dich kennen zu lernen.

Erzähl mir doch bitte ein bisschen über deine Heimat! Wo lebst du und wie ist es da so?

Gerne! Du wirst jetzt sicherlich überrascht sein. Ich lebe nämlich an einem Strand. Dort, wo es richtig schön warm ist, gefällt es mir am besten. Ich gehöre zu den Brillenpinguinen und wir lieben die Sonne, den Sand und das Meer. Meine Heimat ist Südafrika. Ich bin am Boulders Beach in der Nähe von Kapstadt zu Hause.

Oh, das klingt toll! Südafrika steht auch noch auf meiner Reiseliste. Ich bin zwar klein, aber nicht zu klein, um große Abenteuer zu erleben!

Apropos groß: Ich hab gehört, du bist mal losgezogen, um große starke Tiere kennenzulernen. Wieso wolltest du das unbedingt? Und wen hast du auf deiner Reise getroffen?

Das stimmt, Marty. Ich habe mich auf die Reise in die Wildnis Südafrikas gemacht, denn ich habe gehört, dass dort tolle Tiere leben. Tiere, die ganz anders sind, als wir Pinguine. Das musste ich mir einfach selber anschauen. Die Tiere, die ich getroffen habe, waren riesig. Das kannst du dir kaum vorstellen. Ein Tier hieß Zebra. Ein anderes hieß Gnu. Und die Büffel….wow, die haben mich fasziniert……

Wow! Da hast du ja eine Menge neuer Freunde getroffen! Ich finde ja, dass Freunde das Beste sind, das einem passieren kann. Auf seine Freunde kann man sich immer verlassen und wenn man mal nicht so gut drauf ist, bringen sie einen meistens ganz schnell wieder zum Lächeln. Du scheinst auch ein sehr fröhlicher Geselle zu sein, lächelst du gern?

Ich liebe es, fröhlich zu sein und ich liebe es, meine Fröhlichkeit mit anderen zu teilen. Das habe ich übrigens auch mit den großen Tieren der Wildnis gemacht. Denen ging es nämlich leider nicht so gut. Umso besser, dass ich dort war. Sie können nun wieder lächeln und das mache ich natürlich auch liebend gerne.

Oh, das klingt schön! Hast du noch andere Tipps, wie man die schlechte Laune vertreiben kann?

Singen, Schlitten fahren, spazieren gehen, Kuchen backen, … Man sollte das tun, was einem selbst am meisten Freude bereitet. Leider wissen aber gar nicht alle Tiere, was ihnen richtig viel Freude macht. Hast du es zum Beispiel schonmal mit Tanzen versucht, Marty? Ich könnte mir vorstellen, dass es dir eine Menge Freude bereitet.

Das muss ich mir unbedingt merken! Manchmal steht man ja auf und weiß gar nicht so richtig, warum man schlechte Laune hat. Kennst du das? Meine Oma sagt immer „starte beschwingt in den Tag“. Ich wollte sie schon lange mal fragen, ob sie damit Singen, Tanzen und Fröhlich sein meint. Ich glaub aber schon. Hast du auch mal schlechte Laune?

Ja, auch ich habe mal schlechte Laune. Das ist auch okay. Wichtig ist doch, dass wir wissen, WIE wir wieder fröhlich werden und die schlechte Laune verjagen. Denn fröhlich zu sein ist doch einfach das Wunderbarste. Findest du nicht auch!?

Also das Reden mit dir macht mir extrem gute Laune! Hast du noch einen Rat für unsere kleinen Leser, etwas, dass du ihnen mit auf den Weg geben möchtest?

Oh ja, liebe Kinder, ich wünsche Euch, dass ihr euch eure Fröhlichkeit im Herzen bewahrt. Macht all das, was euch Freude bereitet. Seid lieb und achtsam zueinander. Lacht, tanzt, singt und seid ein guter Freund für andere.

Was für ein tolles Schlusswort! Vielen Dank, dass du dich für mein erstes Interview zur Verfügung gestellt hast. Ich bin auch gar nicht mehr aufgeregt! Lass uns einfach noch ein bisschen weiter quatschen und fröhlich sein!

Möchtet ihr “Fri-Fra-Fridolin” gern zu euch nach Hause holen? Hier könnt ihr das Buch bestellen.

Kinderbuchvorstellung

Über Alena Alteheld, die Autorin von Fri-Fra-Fridolin

Alena Alteheld wurde 1988 in Höxter geboren.

2008 zog es die Autorin nach Südafrika. Dort arbeitete sie in einem Township mit Kindern zusammen. In dieser Zeit traf sie zum ersten Mal auf Fridolin und beobachtete seine drollige Pinguinfamilie am Strand.

Motiviert und inspiriert durch die Geburten ihrer beiden Töchter entstand schließlich die Geschichte um den fröhlichen Pinguin.

Wenn Alena Alteheld keine Bücher schreibt, unterrichtet sie als Lehrerin die Fächer Englisch, Mathematik und Sport.

Zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt die Autorin auf einem idyllischen Hof im schönen Ostwestfalen-Lippe, wo sie an weiteren herzerwärmenden Kinderbuch-Geschichten arbeitet.

Weitere Infos über die Autorin und Fridolin findet ihr auf www.fri-fra-fridolin.de.

Über Marty, die kleine Maus und die Autorin Jana Buchmann

Marty, die kleine Maus ist der Held einer Buchreihe für neugierige Kinder und kleine Entdecker. Jedes Buch hat ein spezielles Lernthema, das in eine wundervolle Geschichte über Freundschaft eingebettet ist. Seine Abenteuer vermitteln Kindergartenkindern Wissen auf interaktive Weise.

In Marty’s Interviews mit anderen Buchcharakteren entdecken kleine Leser zusammen mit ihm die wunderbare Welt der Bücher, lernen auf spielerische Weise etwas Neues und bekommen wertvolle Denkanstöße zum Thema Freundschaft.

Jana Buchmann ist Kinderbuchautorin, Naturliebhaberin und Mama von drei kleinen Entdeckerinnen. Sie liebt Waldwanderungen, Pfützenspringen und sieht das Leben als ein großes Abenteuer. Jana ist überzeugt, dass Kinder es lieben, auf lustige und interaktive Weise zu lernen. Ihre Bücher spiegeln diese Überzeugung wider.

Mehr über Marty, seine Bücher und die Autorin Jana Buchmann gibt es hier.

Marty erzählt – Der Auftakt

Marty erzählt – Der Auftakt

Hallo Marty, schön, dass du hier bist und unseren Lesern ein bisschen was über dich verrätst!

Hallo! Ich freu mich auch sehr! Ich habe ja im letzten Jahr ein Interview mit Mollie auf Englisch gemacht und das hat so viel Spaß gemacht!

Stimmt! Mollie macht jetzt auch weiter, hab ich gehört und deckt den englischsprachigen Buchmarkt ab. Als du damals mit ihr gesprochen hast, hast du ihr deinen Namen gar nicht verraten, wie kam das?

Oh, die Sache mit meinem Namen (Marty wird ein bisschen rot). Eigentlich nennen mich zu Hause ja alle nur „kleine Maus“. Dabei bin ich gar nicht so klein! Im ersten Buch (Anmerkung: “Die kleine Maus und ihre Freunde”), in dem ich mich auf die Suche nach meinen Freunden mache, sprichst ja sogar auch du nur von mir als der kleinen Maus! Aber im zweiten Band, der im nächsten Frühjahr (2022) erscheint, wollen einige neue Freunde meinen Namen wissen. Und damit hab ich die Gelegenheit ergriffen, mal nicht nur als die „kleine Maus“ angesprochen zu werden sondern als Marty.

Entschuldige, Marty. Ich wusste nicht, dass dir das so wichtig ist, und werde ab jetzt nur noch ganz selten kleine Maus sagen.  wink Mein Papa hat mich in meiner Kindheit „Huber“ genannt, das war ein ziemlich schräger Kosename. Aber so ist das wohl mit der lieben Familie! smile

Aber zurück zu dir. Erzähl uns doch mal ein bisschen was über deine Freunde! Ich habe gehört, dass du sie zählen wolltest aber dass das gar nicht so einfach war!

Ja, das stimmt. Eigentlich sind meine Freunde ja eine echt coole Truppe. Und dann bin ich an diesem tollen Sommertag losgezogen, um mit ihnen was zu erleben und plötzlich waren die alle so mit sich selbst beschäftigt! Das hat mich ziemlich traurig gemacht.

Armer Marty! Das tut mir wirklich leid! Was ist denn passiert?

Ach, eigentlich haben sie es ja nicht böse gemeint. Die Ameise rennt ja immer im Sauseschritt, da hab ich mich noch nicht so sehr gewundert, dass sie mich mal wieder nicht gesehen hat. Aber als dann die Vögel auch einfach weitergeflogen sind, die Enten mich vor lauter Geschnatter nicht gehört haben und die Würmer mich beim Eingraben über und über mit Schlamm bespritzt haben, fand ich das nicht mehr so witzig. Irgendwie hatten die alle an diesem Tag ziemlich viel zu tun und keiner hatte Zeit für mich.

Das ist echt schade. Du warst bestimmt ziemlich traurig, oder?

Ja, das war blöd. Ich bin dann ziemlich traurig wieder nach Hause gegangen und hab mir ein Käsefondue gemacht. Aber alleine schmeckt’s halt auch nicht so gut und dann bin ich früh schlafen gegangen. Zum Glück! So war ich am nächsten Morgen ziemlich zeitig wach und hab die tolle Überraschung meiner Freunde mitbekommen! (strahlt)

Sie haben sich mit etwas ganz Besonderem bei mir entschuldigt und das ist doch das Tolle an Freunden. Wahre Freundschaft hält auch mal blöde Tage aus.

Da hast du recht! Freunde sind doch auch das Beste, das einem passieren kann! Was macht ihr denn so am liebsten zusammen?

Oh, wir sind ja alle so unterschiedlich, das ist toll! Da hat immer irgendjemand eine tolle Idee und oft helfen wir uns gegenseitig. Die Enten und die Frösche haben letztens an diesem heißen Sommertag mit wildem Geplantsche einen „Regen“ zum Abkühlen für uns Nichtschwimmer erzeugt. Die Vögel und die Grillen geben immer die tollsten Konzerte und bringen uns die neusten Lieder bei. Am liebsten spielen wir aber alle zusammen Verstecken, da haben die Würmer immer einen großen Vorteil. Aber ich bin auch nicht schlecht, wenn ich nicht gerade niesen muss! (wird wieder ein bisschen rot)

Ach, du meinst die Sache mit den Käfern! Das ist die Lieblingsseite von einem der Rasselbandenmädchen hier! wink

Da wir gerade von Kindern sprechen: Was glaubst du, warum die kleinen Leser so gerne mit dir Zählen üben?

Naja, du kennst doch meine coolen Freunde! Welches Kind liebt denn keine Krabbeltierchen wie Spinnen, Würmer, Ameisen, Käfer und Co.? Und die machen ja auf jeder Seite was Tolles! Ich glaub, da merken die Kinder gar nicht, dass sie schon wieder zählen, das passiert einfach automatisch!

Ja, wenn einem etwas Spaß macht, dann verfliegt die Zeit wie im Nu weil man einfach immer weiter machen möchte. So geht es mir hier mit dem Interview auch! Aber unsere Interviewzeit ist fast vorbei, deshalb lass mich dir noch eine Frage nach deinem Lebensmotto stellen oder etwas, das du unseren kleinen Lesern gerne sagen möchtest.

Ich möchte einfach, dass jedes Kind weiß, dass es genau so richtig ist, wie es gerade ist. Egal, ob kreativ oder sportlich, laut oder leise, schüchtern oder draufgängerisch. Egal, ob es seinen Namen schon schreiben kann oder noch Hilfe beim Anziehen braucht – jeder ist an jedem Tag genau da, wo er oder sie sein soll. Und man sollte sich nie verändern, um anderen zu gefallen. Wahre Liebe und Freundschaft stellt keine Bedingungen.

Oh Marty, das hast du so schön gesagt! Da kommt mir doch ganz spontan der Gedanke, ob du nicht zukünftig ein paar Interviews übernehmen könntest? Es wäre so toll, dich mit anderen Charakteren über ihre Bücher und ihre Ansichten plaudern zu sehen!

Das würde ich total gern machen! Da freue ich mich schon sehr drauf, danke für das Angebot!

Gerne, lieber Marty. Du bist eben eine ganz besondere Waldmaus und ich freu mich schon sehr auf deine Anfänge als Reportermaus! Aber jetzt lass uns erstmal schauen, was deine Freunde machen. Freundschaft muss man ja schließlich pflegen, stimmt’s?

Möchtet ihr Marty’s Buch gern zu euch nach Hause holen? Hier könnt ihr es bestellen.